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Der Leuchtturm

Der Leuchtturm

Ich stehe auf dem Felsen, und die Welt hält den Atem an. Es ist dieser Moment, in dem der Tag zögert, der Nacht Platz zu machen, oder vielleicht ist es umgekehrt. Ich weiß es nicht genau, und es spielt keine Rolle. Der Wind ist kalt, aber er trägt den Duft von Salz...

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Der Atem der Steine

Der Atem der Steine

Ich stehe hier, und die Welt ist ein einziger, feuchter Atemzug. Der Nebel hat alles verschluckt, die Geräusche, die Ecken, die Eile. Er liegt schwer und kühl auf meiner Haut, ein Schleier aus Grau und Blau, der die Konturen der alten Palazzi weichzeichnet. Ich bin allein, eine stille Beobachterin in dieser flüssigen Stille.

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Der goldene Atem der Stille

Der goldene Atem der Stille

Ich stehe auf dem schmalen Pfad, der sich wie eine Narbe durch den Weinberg zieht, und atme die Kälte ein. Es ist eine Kälte, die nicht beißt, sondern umhüllt, eine feine, klare Hülle aus Herbstluft, die den Duft von trockener Erde und dem letzten, leicht vergorenen Rest der Trauben in sich trägt. Die Sonne, die eben noch hinter den schweren, zornigen Wolken verborgen lag, hat einen Riss in den Himmel geschnitten, und durch diesen Spalt ergießt sich nun ein Licht, das nicht einfach nur hell ist, sondern eine Substanz, dick und warm wie flüssiger Honig. Es legt sich auf den Weg vor meinen Füßen, saugt die Feuchtigkeit aus dem braunen Gras und lässt jeden Halm wie einen feinen Docht glühen.

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Das Licht auf dem silbernen Wasser

Das Licht auf dem silbernen Wasser

Ich stehe hier, wo das Land endet und das Wasser beginnt, und ich bin der einzige Zeuge dieses Theaters aus Licht und Sturm. Die Welt ist ein tiefes, atmendes Indigo, ein Farbstich, der sich zwischen die letzten Schatten des Tages und die unerbittliche Kälte der Nacht geschoben hat. Es ist eine Stunde, in der die Zeit selbst zu zögern scheint, ein gedehnter Moment, der sich wie ein feuchter Mantel um meine Schultern legt.

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