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San Giorgio Maggiore

San Giorgio Maggiore

Das Wasser ist ein dunkler Spiegel, der die Lichter der Nacht in langen, zitternden Streifen einfängt. Ich stehe am Ufer und atme die kühle, salzige Luft ein, die von der Lagune herüberweht. Ein langer Tag liegt hinter mir, seine Geräusche und Gesichter verblassen…

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Die Gondeln schlafen noch

Die Gondeln schlafen noch

Der frühe Morgen gehört mir. Die Stadt schläft noch, eingehüllt in einen Schleier aus feuchtem Dunst, der über die Lagune kriecht. Ich stehe am Kai, die Hände um eine Tasse warmen Kaffee geklammert, und blicke hinaus auf das Wasser. Es ist diese Stunde, bevor die…

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Der goldene Atem der Stille

Der goldene Atem der Stille

Ich stehe auf dem schmalen Pfad, der sich wie eine Narbe durch den Weinberg zieht, und atme die Kälte ein. Es ist eine Kälte, die nicht beißt, sondern umhüllt, eine feine, klare Hülle aus Herbstluft, die den Duft von trockener Erde und dem letzten, leicht vergorenen Rest der Trauben in sich trägt. Die Sonne, die eben noch hinter den schweren, zornigen Wolken verborgen lag, hat einen Riss in den Himmel geschnitten, und durch diesen Spalt ergießt sich nun ein Licht, das nicht einfach nur hell ist, sondern eine Substanz, dick und warm wie flüssiger Honig. Es legt sich auf den Weg vor meinen Füßen, saugt die Feuchtigkeit aus dem braunen Gras und lässt jeden Halm wie einen feinen Docht glühen.

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Ponte

Ponte

Der Nebel legt sich wie ein feuchter, grauer Schleier über Venedig. Er schluckt die Geräusche und die Farben, lässt nur gedämpfte Echos und blasse Konturen zurück. Ich stehe am Ufer des Kanals, meine Finger umklammern das kühle, schmiedeeiserne Geländer einer fast…

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Ein kleiner Kanal

Ein kleiner Kanal

Die Dämmerung legt sich wie ein sanfter Schleier über Venedig. Ich stehe am Rande eines kleinen Kanals und atme die kühle Abendluft ein. Der Tag war lang, meine Schritte schwer, doch hier, in dieser stillen Gasse, finde ich einen Moment des Friedens. Das Wasser unter…

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Das Flüstern der Wellen

Das Flüstern der Wellen

Der Himmel hängt tief, ein graues Tuch aus Wolken, das den Schnee auf die Dächer und die Wipfel der Bäume legt. Ich stehe hier, nur wenige Meter vom Ufer entfernt, und atme die kalte, klare Luft ein. Sie riecht nach nassem Stein, nach dem salzigen Versprechen des Sees und einem Hauch von Kaminrauch, der sich von den bunten Häusern zu mir verirrt.

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