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Das Leuchten der Blauen Stunde

Das Leuchten der Blauen Stunde

Der Himmel über Mailand trägt sein tiefstes Blau, ein Samttuch, das sich über die Stadt legt. Ich stehe am Rande des Platzes, die Kühle des Abends kriecht langsam durch meinen Mantel. Die Luft ist klar und riecht nach feuchtem Stein und dem fernen, süßlichen Duft von gerösteten Mandeln.

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Im Schatten des fließenden Lichts

Im Schatten des fließenden Lichts

Ich sitze auf kaltem Stein, die Hände um meine Knie geschlungen, und spüre, wie die Kühle des Flusses unter mir aufsteigt. Das Wasser rauscht, ein ewiger Chor aus tausend unsichtbaren Stimmen, die sich an den Felsen brechen und zu mir hinaufweben. Es ist, als würde die Zeit hier langsamer fließen, als würde sie sich in den Wirbeln des Stroms verlieren.

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Venedigs Kanäle bei Nacht

Venedigs Kanäle bei Nacht

Die Luft ist kühl und riecht nach feuchtem Stein und dem salzigen Versprechen des nahen Meeres. Ich lehne an der Brüstung, das Holz ist glatt und kalt unter meinen Händen. Unter mir gleitet ein kleines Boot durch das schmale, dunkle Wasser des Kanals, sein Scheinwerfer schneidet einen unruhigen, milchigen Fleck in die Schwärze.

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Rialto im Nebel

Rialto im Nebel

Der Nebel legt sich wie ein feuchter, grauer Schleier über Venedig. Er schluckt die Geräusche und die Farben, lässt nur gedämpfte Echos und blasse Konturen zurück. Ich stehe am Ufer des Kanals, meine Finger umklammern das kühle, schmiedeeiserne Geländer einer fast...

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Der Augenblick, in dem das Gold den See berührt

Der Augenblick, in dem das Gold den See berührt

Ich stehe hier, ein stiller Zeuge am Ufer, und atme die Kühle ein, die der See nach einem langen Tag freigibt. Es ist die Stunde der melancholischen Schönheit, jener schwebende Moment zwischen dem Vergehen und dem Versprechen, in dem die Welt ihre Geschwindigkeit drosselt, bis sie fast zum Stillstand kommt. Die Luft ist dünn und klar, ein scharfer, metallischer Geruch von nassem Stein und reinem, kaltem Wasser steigt auf und füllt meine Lungen. Es ist kein Salz, das ich rieche, sondern die Tiefe des Gesteins, das seit Äonen unter dieser Oberfläche ruht.

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Nebelnacht

Nebelnacht

Der Nebel. Er ist nicht nur da, er atmet. Ich stehe auf dem Bug dieser Gondel, die sanft im dunklen Wasser schaukelt, und fühle mich wie eine Silhouette, die aus der Zeit gefallen ist. Um mich herum liegen die anderen Boote, ihre schwarzen, eleganten Rümpfe bilden...

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