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Venedigs Kanäle bei Nacht

Venedigs Kanäle bei Nacht

Die Luft ist kühl und riecht nach feuchtem Stein und dem salzigen Versprechen des nahen Meeres. Ich lehne an der Brüstung, das Holz ist glatt und kalt unter meinen Händen. Unter mir gleitet ein kleines Boot durch das schmale, dunkle Wasser des Kanals, sein Scheinwerfer schneidet einen unruhigen, milchigen Fleck in die Schwärze.

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Das Leuchten der Blauen Stunde

Das Leuchten der Blauen Stunde

Der Himmel über Mailand trägt sein tiefstes Blau, ein Samttuch, das sich über die Stadt legt. Ich stehe am Rande des Platzes, die Kühle des Abends kriecht langsam durch meinen Mantel. Die Luft ist klar und riecht nach feuchtem Stein und dem fernen, süßlichen Duft von gerösteten Mandeln.

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Bei Giulia

Bei Giulia

Der Steinboden unter meinen Füßen ist kühl, rau und uneben, eine Textur, die ich fast mehr fühle als sehe. Es ist die späte Stunde zwischen Tag und Abend, die Stunde, in der das ockergelbe Haus über mir zu glühen beginnt. Die Fensterläden, ein sattes, verwittertes...

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Porta d’acqua

Porta d’acqua

Der Nebel schluckt die Konturen der Welt. Ich stehe hier, am Rand des Rio de la Veste, und atme die feuchte, salzige Kälte ein, die nach altem Stein und schlafendem Wasser riecht. Es ist ein Geruch, der in die Knochen kriecht und gleichzeitig die Seele beruhigt. Das...

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Gondeln im NEbel

Gondeln im NEbel

Der Nebel legt sich wie ein feuchter Schleier über Venedig, dämpft die Geräusche und hüllt die Welt in ein sanftes, graues Licht. Ich ziehe meinen Mantel enger um mich und atme den Geruch von feuchtem Stein und Salz ein, ein Duft, der so untrennbar mit dieser Stadt...

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Gold auf nassem Stein

Gold auf nassem Stein

Die Kühle der Nacht legt sich sanft auf meine Haut, ein feiner Schleier, der die Wärme des Tages längst vertrieben hat. Es ist eine klare, fast schon spröde Luft, die den Geruch von altem Stein und einer fernen Feuchtigkeit in sich trägt – vielleicht das Meer, vielleicht nur der Regen, der vor Stunden die Gassen gewaschen hat. Meine Schritte hallen nicht wider; der nasse Boden schluckt jeden Laut, macht die Welt um mich herum zu einem gedämpften Echo meiner eigenen Präsenz. Nur ein leises, rhythmisches Plätschern, das von irgendwoher zu kommen scheint, durchbricht die tiefe Stille, die sich wie ein Mantel über diese alte Stadt gelegt hat.

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