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Nebelherz

Nebelherz

Der Nebel schluckt die Geräusche der Stadt und lässt nur ein gedämpftes Flüstern zurück. Jeder meiner Schritte hallt leise auf den feuchten, glänzenden Steinen wider, ein einsames Echo in der Stille. Die Luft ist kühl und riecht nach nassem Stein und dem salzigen Hauch des Kanals, der träge neben mir liegt.

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Die Stunde der stillen Säulen

Die Stunde der stillen Säulen

Ich stehe hier, mitten auf dem Platz, und die Welt ist ein tiefes, sattes Blau. Es ist die Stunde, in der die Stadt ihren Atem anhält, die Stunde nach dem letzten Lärm, aber vor dem ersten Licht. Die Pflastersteine unter meinen Füßen sind noch feucht, ein Spiegel für das goldene Licht, das aus den Arkaden quillt. Jeder Stein glänzt, als hätte er ein Geheimnis geschluckt, das er jetzt, in dieser Stille, leise wieder ausatmet.

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Der stille Moment

Der stille Moment

Ich stehe hier, und die Kälte des Steins zieht langsam in meine Füße. Es ist diese späte Stunde, in der die Welt endlich zur Ruhe kommt und nur noch atmet. Vor mir liegt der See, eine riesige Fläche aus dunklem Samt, so glatt, dass er die Lichter der Uferbebauung nicht nur spiegelt, sondern fast schon konserviert. Diese goldenen, langen Streifen, die von den Fenstern des alten, ockerfarbenen Hauses drüben ins Wasser fallen – sie sind wie Pinselstriche auf nassem Lack.Ich stehe hier, und die Kälte des Steins zieht langsam in meine Füße. Es ist diese späte Stunde, in der die Welt endlich zur Ruhe kommt und nur noch atmet. Vor mir liegt der See, eine riesige Fläche aus dunklem Samt, so glatt, dass er die Lichter der Uferbebauung nicht nur spiegelt, sondern fast schon konserviert. Diese goldenen, langen Streifen, die von den Fenstern des alten, ockerfarbenen Hauses drüben ins Wasser fallen – sie sind wie Pinselstriche auf nassem Lack.

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Die Farbe der Stille

Die Farbe der Stille

Ich stehe auf dem kalten Stein, der noch die Feuchtigkeit der Nacht atmet. Meine Schritte sind leise, fast unhörbar auf diesem alten Pflaster, das sich wie eine graue Zunge am Kanal entlangzieht. Es ist dieser Moment, bevor die Stadt wirklich erwacht, in dem die Geräusche noch weit entfernt sind und die Luft kühl und klar ist.

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Das Flüstern der alten Steine

Das Flüstern der alten Steine

Ich sitze tief in der Gondel, eingehüllt in die Stille, die nur das leise Schlagen des Wassers gegen den Bug durchbricht. Es ist ein tiefes, kühles Türkis, dieses Wasser, das die Schatten der hohen, alten Palazzi spiegelt. Die Luft ist feucht und riecht nach Salz und etwas Altem, nach nassem Stein und der fernen Süße von Kaffee, die irgendwo aus einem Fenster weht.

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Der Augenblick, in dem das Gold den See berührt

Der Augenblick, in dem das Gold den See berührt

Ich stehe hier, ein stiller Zeuge am Ufer, und atme die Kühle ein, die der See nach einem langen Tag freigibt. Es ist die Stunde der melancholischen Schönheit, jener schwebende Moment zwischen dem Vergehen und dem Versprechen, in dem die Welt ihre Geschwindigkeit drosselt, bis sie fast zum Stillstand kommt. Die Luft ist dünn und klar, ein scharfer, metallischer Geruch von nassem Stein und reinem, kaltem Wasser steigt auf und füllt meine Lungen. Es ist kein Salz, das ich rieche, sondern die Tiefe des Gesteins, das seit Äonen unter dieser Oberfläche ruht.

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