Neuseeland ist für viele ein Sehnsuchtsort – für mich wurde es zum Symbol des Aufbruchs. In „Te Moana, mein Rauschen“ lasse ich Leif, einen Deutschen, der mit seinem alten Leben hadert, ans andere Ende der Welt reisen.
Dort begegnet er Maia, die ihn in die Philosophie der Māori einführt: Aroha, die Liebe, die Verbundenheit, das Miteinander. Für Leif bedeutet das eine völlige Umkehr – weg vom Leistungsdenken, hin zu einer neuen Definition von Glück.
Mich hat an dieser Geschichte die Frage bewegt: Können wir uns wirklich neu erfinden? Oder nehmen wir immer unser altes Ich mit? Leif spürt schnell, dass auch in der Ferne die inneren Kämpfe nicht verschwinden. Aber er lernt, dass man sie in einem neuen Licht betrachten kann.
„Te Moana“ ist ein Roman über das Loslassen – von Erwartungen, von alten Mustern, von der Angst, Fehler zu machen. Und gleichzeitig ein Liebesroman, der zeigt, dass Nähe manchmal gerade dort entsteht, wo man alles andere hinter sich lässt.
