Chiara Anselmi
Chiara Anselmi – Wo zwei Welten sich treffen, entstehen Geschichten
Chiara Anselmi (*1992) wurde als Tochter eines italienischen Vaters und einer deutschen Mutter geboren und trägt die Liebe zu zwei Kulturen tief in sich. Diese besondere Verbindung prägt nicht nur ihr Leben, sondern auch ihre schriftstellerische Arbeit. Aufgewachsen in Freiburg im Breisgau, führte sie ihren Weg über ein Germanistikstudium in Düsseldorf schließlich dorthin, wo ihre Wurzeln und ihre kreative Inspiration zusammenfließen: in den malerischen Hügeln über Bellagio am Comer See.
Heute lebt und schreibt sie dort, umgeben von der atemberaubenden Schönheit der Natur und der reichen Geschichte dieser Region. Ihre Romane zeichnen sich durch eine poetische Sprache und einfühlsame Charaktere aus, die den Leser auf eine emotionale Reise zwischen Deutschland und Italien mitnehmen.
In Chiaras Werken spiegelt sich ihre tiefe Verbundenheit mit beiden Ländern wider – sei es durch lebendige Schauplätze, kulturelle Nuancen oder universelle Themen wie Liebe, Identität und das Spannungsfeld zwischen Tradition und Moderne. Mit jedem Buch lädt sie ihre Leser ein, die Magie dieser Welten zu erleben.
Entdecken Sie die stimmungsvollen Geschichten von Chiara Anselmi und lassen Sie sich von einer Stimme verzaubern, die zwischen zwei Kulturen zu Hause ist.
Aktuell
Ein Reetdachhaus. Weite. Ruhe. Und ein Mann, der glaubt, damit sei alles erledigt.
Hannes ist Anfang siebzig, Ex-Banker und Witwer. Er lebt zurückgezogen an der Ostseeküste bei Kiel: lange Spaziergänge mit dem Hund, ein parkartiger Garten, Kaminabende, gutes Essen. Er nennt es Frieden – bis zwei Frauen sein sorgfältig geordnetes Leben verschieben.
Mara, die junge Zugehfrau, bringt Nähe wie eine Versuchung: leicht, direkt, gefährlich. Katrin, die Nachbarin, Ende fünfzig, bringt etwas anderes: Halt – und Fragen, die nicht verschwinden.
Als dann Druck aus Kiel auftaucht – alte Bankgeschichten, Boten, anonyme Schreiben, Drohungen im Tonfall von ‚Vernunft‘ – gerät Hannes zwischen Dorfblicke und Vergangenheit. Er lernt, dass Höflichkeit ein Einfallstor sein kann. Und dass echte Ruhe nicht gekauft wird, sondern gesetzt werden muss: mit Grenzen.
Was dich erwartet:
• Literarischer Gegenwartsroman in der Ich-Form (Präsens)
• Langsame Entwicklung, subtile Spannung statt lauter Plot-Twists
• Norddeutsche Atmosphäre: Weite, Wind, Dorfgerede, Küchenlicht
• Ein Protagonist, der nicht ‚geheilt‘ wird – sondern klar wird
Für Leser von leiser Literatur, psychologischen Beobachtungen und knappen Sätzen, die lange nachhallen.
Bücher
Fluchtpunkt Provence : Roman einer Demontage
„Es fühlt sich an, als hätte ich einen Hund aus dem Haus gejagt, der jahrelang hier gewohnt hat.“ – Der Gedanke an die Arbeit. Frankfurt am Main. Ein erfolgreiches Leben, durchgetaktet, optimiert und leer. Der Protagonist dieses Romans kennt die Regeln des Spiels,...
Reet: Ein Haus, zwei Frauen, und die Kunst, nicht verfügbar zu sein
Ein Reetdachhaus. Weite. Ruhe. Und ein Mann, der glaubt, damit sei alles erledigt. Hannes ist Anfang siebzig, Ex-Banker und Witwer. Er lebt zurückgezogen an der Ostseeküste bei Kiel: lange Spaziergänge mit dem Hund, ein parkartiger Garten, Kaminabende, gutes Essen....
Hinter dem Wind: Granit, Bruyère und die Freiheit des Henri Voss
Ein atmosphärischer Roman über Neuanfänge, Machtspiele und die raue Schönheit der Bretagne. Henri Voss hat sein Leben lang Zahlen beherrscht. Jetzt, im Ruhestand an der bretonischen Küste, beherrscht die Stille ihn. Er glaubt, am Ziel zu sein – bis er zwischen die...
Seele im Exil
Julian hat alles hinter sich gelassen: Macht, Geld, Einfluss – und ein Leben, das ihn innerlich ausgehöhlt hat. In einem modernen Haus an einem abgelegenen See sucht er Ruhe, Struktur und die Illusion eines Neuanfangs. Doch die Stille, nach der er sich gesehnt hat, entpuppt sich als unerbittliche Begleiterin. Sie konfrontiert ihn mit Schuld, Einsamkeit und den blinden Flecken seines eigenen Charakters.





